So bist DU für mich
Wie ein Sonnenaufgang
nach langer Nacht,
wie ein Feuerschein,
im Dunkeln entfacht,
wie ein tröstendes Wort,
das Tränen abwischt,
und wie Wasser
in der Dürre,
das mich erfrischt,
so bist DU, so bist DU,
so bist DU für mich,
und deine Liebe,
sie ist mein Leben,
HERR, ich liebe DICH.
Wie Morgenwind,
der den Nebel vertreibt,
wie ein Kuss im Gefängnis
der Einsamkeit,
wie ein Baum im Sommer,
der mir Schatten gibt
und wie ein Lächeln,
das mir sagt:
ich bin geliebt,
so bist DU...
(Liedtext: Rüdiger Fuchs)
Wahres oder vertagtes Leben?
Das Leben sagt: „Tu’s Wichtigste
und tu es gleich zuerst,
damit du mich, das Leben eben,
das Wunder, auch erfährst.“
Das Dringliche jedoch, es drängelt:
„Du musst mich heute tun!
Drum lass das Wichtigste bis morgen
auf langer Bank noch ruhn!“
Da ruht das Wichtigste dann oft,
bis der, der’s tun zwar wollte,
die Augen schließt und „ewig ruht“.
Er tat nur, was er sollte.
Das Wunder hat er nie erlebt.
Er hat nur funktioniert.
Pass auf, dass dir das Leben nicht
vor'm Tod genommen wird.
(R. Fuchs, 6.3.2012, nachdem ich
zwei Besuche nicht länger auf die
lange Bank schob und sehr viel
Leben dabei erlebte)
Liebe Besucherin, lieber Besucher,
diese Homepage „im Werden“ bietet dir Verschiedenes: Wenn du möchtest, kannst du mich und meinen Lebensweg unter "Über mich" näher kennen lernen. Bisher findest du dazu einen kurzen Lebenslauf und Fotos (die anklicken - und schon gibt's einen Text dazu!). Auch zu dem, wofür mein Herz schlägt, von Engagement für Menschen und Tiere bis hin zu meinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Neuen Testament, findet sich einiges auf dieser Homepage. Das reicht von Gedanken zum Segen Gottes bis hin zu Lebenshilfe für seelisch belastete und erkrankte und suchende Menschen (s. u.). Nach meinen Gedichten und Liedtexten werde ich öfter gefragt. Hier sind nun viele davon zu finden (Weitere ältere Gedichte findest du auch unter www.kirche-lensahn.de und dort unter "Predigten + Gedichte"). Hier und dort gebe ich auf dieser Homepage Literaturhinweise. Beachte bes. auch die „Linktipps“!
Du kannst hier mit mir außerdem auf Gedankenreise gehen: Wozu sind wir auf der Welt? Woher kommen wir? Wohin geht die Reise des Lebens? Dazu findest du bisher u. a. einiges unter "Wie wird man und wie bleibt man Christ", oder "Wie ich anderen das Herz mit Liebe füllen kann" oder „Tägliche Inputs“ für einen Monat oder auch "Texte zum Nachdenken" sowie manches zum Sinn des Lebens in den Gedichten von mir. Auch unter „Linktipps“ findest du tolle Texte mit Bild und Musik für gute und schwere Zeiten bei www.e-water.net zum Sinn des Lebens.
Wenn du Sorge hast, dass deine Seele evtl. erkrankt ist oder zu erkranken droht (Burnout, Depression u. ä.), findest du auf der Startseite einige, vielleicht für dich geeignete Hilfestellungen unter der Überschrift: "Was tun, wenn die Seele zu erkranken droht?“
Die Eichen im Hintergrund der Homepage wachsen bei Ivenack, nahe dem Kummerower See in Mecklenburg Vorpommern. Dort wachsen die vielleicht ältesten Eichen Europas, manche mit einem Alter von bis zu 1.000 Jahren oder sogar mehr (s. auch Fotogalerie).
Die Eichen als Hintergrund sollen aber auch für mein
Engagement für Natur und Umwelt stehen. Denn: Nicht nur den Eichen, sondern allen Tieren und Pflanzen geht es weltweit "an den Kragen" und darum schlecht. Dabei waren sie vor uns da und unser Leben basiert auf ihrem Wohlergehen und Zusammenspiel im großen Wunder des Lebens. Schon Anfang der 1990er Jahre verschwanden alle 30 Sekunden ca. 18 Hektar Regenwald von der Erde. Bereits die Römer entwaldeten den Mittelmeerraum und in Deutschland wurden die Urwälder vor Jahrhunderten restlos beseitigt. An ihrer Stelle stehen heute Wälder, die zwar wirtschaftlich mehr Geld bringen, aber die als Wasserspeicher und Lebensraum von Tieren weniger taugen. Täglich werden in Deutschland derzeit ca. 100 Hektar Naturfläche verbaut.
Auf dieser Homepage findest du etliche Infos zum Befinden von Tieren und Natur und wie andere und ich versuchen, etwas für ihren Erhalt zu tun. Alle, die sich damit befassen und dafür engagieren, werden von den Naturwundern, die es immer noch gibt, reich beschenkt und zum Staunen gebracht und: die tun etwas für das Leben und die Gesundheit der jetzigen Menschen und Tiere und für die Zukunft auch unserer Kinder und Kindeskinder.
Siehe alles weitere auf dieser Homepage unter: "Warum sich für Natur und Umwelt engagieren?"
Warum und wozu diese Homepage?
Nachdem mich seit etlicher Zeit schon Menschen fragten, ob ich nicht einiges von dem, was ich so denke, schreibe und tue, veröffentlichen wolle und nachdem nun außerdem meine Tochter Lydia mir empfahl, dies doch per Homepage zu tun, habe ich mit ihrer tatkräftigen und beratenden Hilfe am 5. Februar 2011 den ersten Schritt dazu gewagt. Warum und wozu? Ich möchte in dieser vielfach auch besorgniserregenden, besinnungslosen Zeit und Welt Menschen positive Ideen weitergeben, Menschen ermutigen, Menschen zu Veränderungen und zu Glaube, Hoffnung und Liebe herausfordern, ich möchte Menschen trösten, fröhlich machen, beschenken. Worte, wie das Folgende von der Band „Die toten Hosen“, veranlassen mich dazu, nicht wegzusehen, nicht wegzuhören, nicht zu schweigen zu dem, was in der Welt schief läuft und meine Mitmenschen und Mitgeschöpfe bedrückt oder bedroht: „Du kannst nichts dafür, dass die Welt so ist, wie sie ist, aber du kannst sehr wohl etwas dafür, wenn sie so bleibt, wie sie ist.“ Und die Bibel setzt noch eins drauf: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem!“ (Römerbrief, Kap. 12, Vers 21, Jahreslosung 2011). Auch diese Homepage soll ein Versuch sein, diese Losung umzusetzen: Ich möchte Gutes und konstruktiv-kritische Gedanken in die Welt einbringen, die unter so vielen Übeln zu leiden hat. Und sollte ich dich mit dem, was ich hier „online“ weitergebe, in irgendeiner Weise beschenken, ermutigen, herausfordern, trösten, inspirieren oder fröhlich machen, hat sich das „Projekt eigene Homepage“ schon gelohnt. Hier schon mal ein gereimter Mutmacher:
Hoffnungszeichen setzen
Bäume ausreißen – kannst du nicht,
wohl wahr, doch Bäume pflanzen!
Die ganze Welt und Gegenwart
ist voll von Zukunftschancen!
Wenn viele kleine Menschen
an vielen kleinen Orten
ganz viele kleine Schritte tun
mit Beten, Taten, Worten,
dann können sie, wie’s oft schon war,
die ganze Welt verwandeln.
Geschichte zeigt – wie wunderbar!:
wenn Menschen mutig handeln,
dass das, was ohne Hoffnung war,
zum Guten sich konnt’ wenden.
Die Zukunft liegt gewiss nicht nur,
doch auch in deinen Händen!
Als neugebor’nes, kleines Kind
ein jeder Held begann,
der die Geschichte änderte.
Stets klein fängt Zukunft an.
Was du selbst tust und unterlässt
und Kindern gibst und sagst,
das ist die Saat, die morgen wächst.
Ob du dein Bestes wagst?
Dann wirst du vielleicht staunen,
weil aus dem Hoffnungskorn
ein großer Baum des Lebens wächst.
Glück wird stets klein gebor’n.
Wer es nicht wagt, der nichts gewinnt,
dem bleibt das Glück verborgen.
In deinem Mut und Traum – wer weiß? –
liegt schon ein heller Morgen
für diese, unsre arme Welt.
Sie wartet schon auf dich.
Denn: auch durch deine Lebensart
verändert vieles sich.
Nicht, weil was unerreichbar ist,
versuchen wir es nicht.
Vielmehr bleibt ganz viel unerreicht
und manches Glück zerbricht,
weil wir es niemals wagen,
wie Seneca es sagt.
In Worten und in Taten,
liegt Zukunft, die man wagt.
(Okt 2005 nach bekannten Sprichwörtern, u.a. nach dem des römischen Philosophen Seneca: Nicht, weil es unerreichbar ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es unerreichbar.)
Und noch ein gereimtes Dankeschön für Menschen, die mich nicht so gelassen haben, wie ich bin, weil sie mich lieben. Ohne sie wäre ich nicht und gäbe es auch diese Homepage also nicht:
Begleiter
Viele wohnen in mir
und sind mir auch willkommen,
seit sie mit ihrer Güte
in mir sich Platz genommen.
Sie kamen in mein Leben
mit Menschenfreundlichkeit,
mit Weisheit oder Liebe.
Sie machten sich nicht breit
frech-dreist mit Ellenbogen.
Ha’m mich nicht, wie sie wollten
nach ihrem Bild verbogen.
Aus Gottes Herz erträumt,
im Mutterleib geprägt,
ist’s seine, ihre Liebe,
die erstens mich auch trägt.
Sie sang so wunderschön.
Sie spielte am Klavier.
Musik war Mutters Sprache.
Musik wohnt auch in mir.
Vergess auch nie des Vaters
spontan geschenktes Geld
für meine Bassgitarre.
Ich war auf dieser Welt
der glücklichste Bassist,
als damals mir mein Vater
– den Fehlbetrag, den gab er –
Sponsor geworden ist.
Und Vater konnte malen,
verzauberte Papier!
Bin dankbar – sein Talent,
es wohnt ja heut in mir.
Die Liebe zu den Tieren,
die Liebe zur Natur,
ist ebenfalls der Eltern
und deren Eltern Spur,
die sie zu jeder Jahreszeit
in Wald und Flur mir legten,
in Zoos und Vogelpark.
Wie reich sie mich doch prägten!
Ich leb auch mit den Fehlern,
die reichlich sie gemacht.
Doch Liebe, Glaube, Hoffnung
sind ihre stärkste Kraft,
die sie mir weitergaben.
Nur Vater ist noch hier.
Die andern wohnen sicher
im Himmel und bei mir.
Ich leb mit ihrem Guten.
Das schwere ist vergeben,
und gerade auch das Schwere
lehrt und beschenkt mein Leben.
So viele weise Menschen,
Verwandte, Freunde,
nicht mehr hier,
die bleiben mir Begleiter,
im Geist,
sie stehn zu mir,
genauso, wie die Menschen,
die hier noch mit mir gehn.
Gemeinsam unterwegs
ist Leben wunderschön.
Die Liebe unsrer Kinder
kommt immer mehr dazu.
Sie sind, Herr, deine Wunder.
Wie wunderbar bist du!
Doch es geschah ein Wunder,
vor’m Viertel vom Jahrhundert,
nein, länger her ist’s Wunder,
das mich am meisten wundert:
Sie ist mir da begegnet,
die Frau, durch die der Schöpfer,
ein Mensch-mit-Herzen-Töpfer,
mich hier am meisten segnet,
die Frau, Geliebte, Freundin,
die mit Unglaublich-Kraft,
trotzdem sie mich zu gut kennt,
mich doch zu lieben schafft,
nicht immer. Immer wieder!
Mich Gotteskind und Biest.
Ich danke dir, Bettina,
und Gott, wie schön du bist!
Übrigens: Der Link aquila40-31.de hat folgende Bedeutung: Aquila ist der Lateinische Name des Adlers.
Und der Konfirmationsspruch meiner Mutter, mit dem sie mich an manchen entscheidenden Wegabschnitten ermutigte, lautet: „Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ Er Entstammt dem 40. Kapitel des Jesajabuches im AT und ist dort der 31. Vers.
Das letzte Mal, da meine Mutter diesen Vers zitierte, war eine wundersame Begebenheit: Meine Beraterin für diese Homepage, Tochter Lydia, feierte mit uns ihre Konfirmation an einem herrlichen, sonnigen Maitag 2004. Mit einer großen Schar Gäste saßen wir auf der Terrasse und spielten ein Ratespiel rund um das Leben unserer frisch Konfirmierten. Da kam der Seeadler, mit dem ich schon einige Jahre in seinem Wald "zusammenlebe", aus Richtung dieses Waldes angeflogen und kreiste länger genau über uns auf der Terrasse majestätisch am blauen Himmel und es gab ein allgemeines "Oh!" und "Ah!" Der Adler hat das nie vorher und bis heute auch nie wieder getan (auf zwei Fotos in der Galerie kannst du ihn in seinem Revier sehen). Während er so kreiste, lächelte mir plötzlich meine Mutter zu und sagte: "Die auf den Herren harren, kriegen neue Kraft..." Und diese Kraft bekam Mutti dann auch: Am 3. Juli 2004 feierte sie mit ihrer ganzen Familie ihr letztes Abendmahl und am 10. Juli flog sie, wie auf Adlerflügeln, davon, folgte dem Ruf ihres Herrn.
Ach ja - eins noch: Die von anderen nur zitierten Worte, aber nicht die aus meiner Feder stammenden Gedichte und die sonstigen Texte von mir unterliegen einem Urheberrecht, Copyright o. ä. Du kannst also gerne Texte, die ich selbst schrieb und reimte, übernehmen, aber eben nur diese. Wenn dir die Texte etwas wert sind, kannst du, musst du aber nicht, entweder den Erhalt der Arbeitsstelle des Organisten und Keyboarders meiner Kirchengemeinde, Michael Arp, mit einer kleinen Spende unterstützen. Konto der St. Katharinen Kirchengemeinde Lensahn:
Volksbank Plön
Blz 213 900 08
Kto. 11 000 6823
Verwendungszweck: "Organistenstelle".
Oder:
Du kannst alternativ mit einer kleinen Spende zum Erhalt der Arbeitsstelle unserer Jugenddiakonin, Ulrike Rasch, beitragen (dieselben Kontodaten, aber Verwendungszweck: "Jugendwart").
Die Arbeit der Kirchengemeinde St. Katharinen generell kannst du bei www.kirche-lensahn.de näher kennen lernen.
Mit dem Erwerb meines Gedichtbändchens "Zwischen Himmel und Erde - Neue Gedichte über Gott und die Welt" kannst du die Arbeit der Kirchengemeinde unterstützen. Dieses Bändchen kannst du im Kirchenbüro bestellen: Tel. 04363 - 16 13.
Über Rückmeldungen von dir im „Gästebuch“ oder per E-Mail (s. „Kontakt“) freue ich mich! Und nun - viel Freude und Gewinn beim Lesen und Stöbern auf meiner Homepage!
Rüdiger Fuchs
P. S. für die Biologen unter euch: Ja, ich weiß, dass der auf der Startseite abgebildete Adler ein Seeadler ist und fachwissenschaftlich angeblich kein echter Adler der Aquila-Gruppe sein soll, sondern der Haliaeetus-Gruppe zugerechnet wird. Aber: Ich lebe seit 2004 übers Jahr lose mit einem Seeadlerpaar in der Natur zusammen und finde, das Verhalten der beiden hat eher etwas adlerhaft-majestätisches. Der europäische Seeadler ist denn auch der deutsche Wappenvogel.