Selbstgereimte Lieder oder Einzelstrophen zu bekannten Melodien für Gottesdienste oder zu freudigen und traurigen Anlässen (meistens zu konkreten Anlässen entstanden, die eine oder andere Strophe wurde mir auch von anderen geschenkt. Eventuell kannst du die nachfolgenden Texte anlassgerecht selbst umzuschreiben!):

 

Lieder für den Frieden:

 

Brückenbauer

 

Es gibt so viele Gräben

und so viel Missverstehn,

so viele Streitigkeiten,

viel Auseinandergehn.

Wer kann uns Brücken bauen,

uns neu zusammenführn?

Der, in dem sich der Himmel

und diese We-lt berührn.

(Phil 2,1-11)

 

Er war ganz Gott, beim Vater,

doch wurde Mensch wie wir,

vereinigt, was getrennt war,

schon in der Taufe hier.

Er macht zu Kindern Gottes,

die waren mit Gott Feind.

Wer glaubt und auch getauft wird,

wird wieder Go-ttes Freund.

(Mk 16,5-6)

 

Und wo Gott neu in Menschen,

im Heil’gen Geist regiert,

da ist schon oft auf Erden

manch Brückenbau passiert.

Wenn Jesus unser Haupt ist

und wir sein Leib, dann ist

der Vater durch den Geist auch

der Gott, der Grä-ben schließt.

(1 Kor 11-14; Röm 8; 12-15)

 

Da werden Fremde Freunde,

und Mann und Frau zum Team.

Da werden, Kinder, Schwache,

zu Ersten, denn in IHM,

in Jesus schwinden Grenzen.

Eins wird, was sonst nicht passt.

Wir sind geliebte Menschen,

nicht Gegner u-nd nicht Last.

(Mk 10,1-16; Gal 3,26-28)

 

Schenk Glauben, Hoffnung, Liebe,

drei Brücken in der Welt,

damit nicht länger herrscht, Herr,

was Krieg bringt: Gier und Geld.

Wo deine Werte wieder

an erster Stelle stehn,

wird Geld vom Thron gestoßen,

gibt’s neues si-ch verstehn.

(1 Kor 13; Lk 12,13-15; Mt 6,24)

 

Um’s Erbe kämpfen, kränken,

mit Gier nach Geld im Sinn,

habgierig Böses denken

und Steuern hinterziehn,

entzweit Familien, Freunde,

bringt Zwietracht. Komm, o Herr!

Bau neue Liebesbrücken.

Wir brauchen di-ch so sehr!

(1 Tim 6,3-19)

 

Ach, Jesus, sei die Brücke,

die uns mit Gott vereint.

Verbinde uns mit dem, Herr,

der einsam ist und weint

und mache uns zu Brücken,

dass Frieden dort gedeiht,

wo, wie in „Schützengräben“,

man lebt getre-nnt im Streit.

(Mt 5,1-16; 25,31-46)

 

Bring Frieden in die Schöpfung,

die wir total zerstörn.

Die ganze Schöpfung leidet,

weil wir nicht auf dich hörn.

Hilf, dass ich wieder werde,

so wie du mich erdacht:

Ein Mensch, der deine Erde

zum Lebensga-rten macht.

(1 Mose 2,15; Röm 8; Mk 16,15)

 

 

(Mel. Befiehl du deine Wege, EG 361 oder 395. Wenn EG 395, dann gilt der Trennungsstrich in der letzten Zeile jeder Strophe als Gesangshilfe!)

 

 

Lieder für Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen:

 

 

Für einen Weihnachts(familien)gottesdienst:

 

Ref: Wie schön, dass du geboren bist,

wir hätten dich sonst sehr vermisst.

Wie schön, dass wir beisammen sind.

Wir gratulieren dir Geburtstagskind!

(2-mal)

 

Diese schöne Kirche ist dein Feierhaus,

sieht so bunt und festlich und so fröhlich aus.

Kerzenlicht und Lachen, Klatschen und Gesang

/: schenken wir dir, Jesus, plus den Glockenklang :/

 

Heute ist dein Festtag, heute feiern wir,

bist für uns geboren, und du bist jetzt hier.

Du bist unser Helfer, hilfst in aller Not.

/: Du bist Gottes Retter, rettest uns vom Tod :/

 

Du bist unsre Hoffnung, und du machst uns Mut.

Liebe schenken wir dir, Herr, du bist so gut!

Heut’ ist dein Geburtstag, darum feiern wir.

/: alle deine Freunde freuen sich mit dir! :/

 

Alle guten Worte, jede gute Tat

tun wir dem zur Freude, der sich für uns gab.

Wo wir Menschen helfen, freut sich Jesus Christ,

/: der als Gottes Helfer uns geboren ist :/

 

Ergänzungsstrophe zu EG 504 „Himmel, Erde, Luft und Meer“:

 

Du beschenkst, vertraust uns an, / was an Wundern du getan, /

doch nicht nur für uns allein. / Kindeskinder soll’s erfreun.

 

Für ein Ortsjubiläum und für einen Waldgottesdienst:

 

Danke für jeden guten Morgen,

danke für jeden neuen Tag.

Danke, das ich all meine Sorgen

auf dich werfen mag.

 

Danke für deinen Schöpfungsgarten.

Danke für deine schöne Welt.

Danke, dass wir hier Wohnung haben

unter’m Himmelszelt.

 

Danke, dass wir uns freuen können.

Danke für Meer und Wald und Flur.

Danke für Pflanzen, Tiere, Menschen –

Segen der Natur!

 

Danke für die, die vor uns waren,

danke, wir leben heut’ davon.

Danke für ihrer Liebe Gaben,

ihrer Mühe Lohn.

 

Danke, für viele Jahre Frieden,

danke für Kindeskinder-Glück!

Frieden sei unser’m Ort beschieden.

Lenk’ unser Geschick.

 

Danke für diesen guten Morgen,

danke für jeden neuen Tag!

Danke, dass Menschen für mich sorgen

Und dass ich sie mag.

 

 Vor der Sonntagspredigt u. ä.:

(Mel. EG 168)

 

Du hast uns, Herr, zu sagen!

Den Maßstab setzt nur du.

Du hast uns, Herr, zu sagen!

Den Maßstab setzt nur du.

Hilf uns, Gehorsam wagen.

Wir hörn dir zu.

Hilf uns, Gehorsam wagen.

Wir hörn dir zu.

 

/: Erlöse uns vom Hochmut,

mach uns zum Dienst bereit. :/

/: Hilf, dass wir Diener werden,

vom Stolz befreit. :/

 

/: Sprich zu mir, dass ich lerne,

was du, Herr, von mir willst. :/

/: Dein Diener bin ich gerne,

wie du befiehlst. :/

 

/: Geheiligt werd’ dein Name,

dein Wille soll geschehn. :/

/: Dein Wort will ich nun hören.

Hilf mir verstehn. :/


  

Zum Jahreswechsel

(Mel. „Vom Himmel hoch“ EG 24,

Str. 1-4  und letzten zwei Zeilen v. A Goes):

 

Ein gutes neues Jahr hebt an

 

Ein gutes neues Jahr hebt an,    

dran unsre Hand noch nichts vertan.

Was sich in seinem Lauf erfüllt,  

ist noch in tiefe Nacht gehüllt.  

           

Im Acker schläft noch unser Brot,

im Herzen schweigt noch unser Tod.

Von allen Pfaden, die wir gehen  

noch beide Wege offen stehn.

 

O, haltet ein! Noch ist es Zeit:

Der Weg des Heils ist uns bereit!

Auch dieses Jahr ist uns geschenkt,

damit es uns zum Leben lenkt.

 

Auch dieses Jahr bringt näher her

des Herrn verheiß’ne Wiederkehr.

Auch dieses – wie das Letzte war –

ist Gottes gnadenvolles Jahr.

 

Das Licht der Welt geht uns voran,

der HERR. Wir schließen uns ihm an.

Egal, wie’s kommt, er ist uns nah,

der Hirte, für die Freunde da.

 

Er ist der Weg, er ist das Brot,

das Wasser auch in Wüstennot.

Wir sind die Trauben, er der Wein.

lädt Wanderer zum Gastmahl ein.

 

Er ist die Tür zum Lebensraum.

Der Schlüssel ist, dass wir vertraun.

Wer ihm vertraut, ist nie allein,

noch unterwegs, und doch daheim.

 

Er ruft uns. Kommt! An seiner Hand

betreten wir das neue Land.

Wir sind die Saat, das Feld, das Beet.

Er ist’s, der uns bestellt und sät.

 

Er träumt von Ernte, riesengroß.

Er sieht sie schon, es fragt sich bloß:

Wer bringt sich in den Acker ein,

will Saat und Erntehelfer sein?

 

Wir sind zu Haus hier am Altar.

Da draußen aber sucht die Schar

Schutz, Lebenssinn und Weg und Ziel,

Geborgenheit. Es sind so viel.

 

Der HERR liebt alle. Das ist klar,

wie gestern, so im neuen Jahr.

Sag’s laut und deutlich, nicht nur leis’

im engsten und im weiten Kreis,

 

dass keiner Gott verloren geht,

der einsam sucht, am Abgrund steht,

der hören oder spüren muss:

Er ist geliebt. Sag’s ihm und tu’s.

 

Teilst du die Sehnsucht unsres Herrn?

Kannst du, wie er, die Herzen hörn?

Hör hin! Sie rufen: Wer liebt mich?

Zeig’s, sag’s, tu’s. Jesus sendet dich.

 

Ein jeder ist dafür begabt.

Es fragt sich bloß, wer’s von uns wagt

ein Licht in dunkler Welt zu sein.

Gott ist das Licht. Sind wir sein Schein?

 

Und erstens soll’n und können wir

gemeinsam beten auch dafür,

noch vor dem Wort, vor jeder Tat,

dass Gott im Haus, im Ort, im Staat

 

und in der Welt uns Frieden schenkt,

dass er uns und die andern lenkt.

Wer alles mit dem Herrn bespricht,

bleibt Mensch und überschätzt sich nicht.

 

Viel ist zu tun, die Kraft ist klein.

Doch wir sind sein und nie allein.

Auch dieses – wie das Letzte war –

ist Gottes gnadenvolles Jahr.

für u. a. Gottesdienste:

 

Auf  Lebensreise

(Mel. EG 123):

 

Ich werd’ älter, etwas weise,

Jahr um Jahr auf Lebensreise.

Älterwerden hat Gewinn.

Ich lern’ besser unterscheiden,

was vergeht und was wird bleiben.

Älterwerden schärft den Sinn.

 

Jahre kommen, Träume gehen,

ich kann immer klarer sehen:

Auf den Glauben kommt es an!

Früher gab es viele Rätsel.

Langsam lichtet sich der Nebel

über’m Lebensozean.

 

Wunden aus vergang’nen Zeiten,

Gottes Liebe ließ sie heilen

oder machte Segen draus.

Gott bleibt weiter mein Begleiter,

der mich schuf, er ist mein Meister,

lehrt mich auf dem Weg nach Haus.

 

Manches, was mir Früher wichtig,

zeigt sich jetzt als null und nichtig.

Glaube, Hoffnung, Liebe bleibt.

Manches war nur kurz und flüchtig,

manches falsch, nicht alles richtig –

Jesus liebt mich und verzeiht.

 

Und: solange ich noch reise,

sag’ ich’s laut und nicht mehr leise:

Jesus ist mein Herr und Gott!

Alles, alles wird vergehen.

Sein Wort trägt und bleibt bestehen,

hält auf Kurs in Freud und Not.

 

Für Gottesdienste

(zu 1.Tim 6,11b-12

Mel. EG 295):

 

Wohl denen, die nicht jagen

allein nach Sichtbarkeit.

Wohl denen, die auch fragen

nach Sinn und Ewigkeit!

Denn: Was du siehst,

das wird vergehn.

Davon wird dir nichts bleiben.

Leb für Gerechtigkeit!

 

Wer in der Welt der Dinge

sucht nach Geborgenheit,

hofft, Wunscherfüllung bringe

dem Herz Zufriedenheit,

der täuscht sich selbt,

stellt schließlich fest,

nach vielen Müh’n und Plagen:

Nichts vom Erreichten bleibt.

 

Wohl wird es denen gehen,

die lieben Tag für Tag,

die treu zu Menschen stehen,

wie es auch komen mag.

Geduld und Sanftmut sind der Weg,

und Liebe ist auch Leiden –

Freude ist der Ertrag.

 

Wohl denen, die vertrauen

auf Gott, die zu IHM stehn,

die hier auf Erden Glauben

bis sie nach Hause gehn,

die treu bekennen, auch trotz Spott:

Ich glaube an den Herren!

Sie werden Jesus sehn.

 

Für Pfingstgottesdienste u. ä. Anlässe

zum Thema Kirche/Gemeinde

(Mel. EG 401):

 

Kirche ist für alle offen:

Große, Kleine, Frau und Mann,

alle die auf Jesus hoffen,

nimmt er hier in Liebe an.

Auch der Zweifler darf dort sein.

Jesus lädt uns alle ein.

 

Kirche ist für alle offen,

die gern lachen und sich freu’n.

Nichts soll deren Freude stoppen,

die vor Gott woll’n fröhlich sein.

Singen, Klatschen, Tanzen auch –

Freude muss aus uns heraus!

 

Kirche ist für alle offen,

die in Not und Ängsten sind.

Schuldige, die dürfen hoffen:

‚Gott vergibt mir ganz bestimmt.’

Jesus will der Helfer sein,

hilft in Not, will Schuld verzeih’n.

 

Kirche ist für alle offen,

nicht für alles allerdings!

Dinge, die den Herrn verspotten,

bleiben draußen, sonst misslingt’s,

dass wir ein Haus Gottes sind.

Wer ihm treu bleibt, der gewinnt.

 

Kirche ist für alle offen.

Gott nimmt uns an, wie wir sind,

macht aus Fremden Hausgenossen:

Jeder wird ein Gotteskind,

der sich Jesus anvertraut.

Gott aus Menschen Kirche baut.

 

Kirche ist für alle offen,

jeder ist dafür begabt.

Kirche ist nie abgeschlossen,

deine Gaben sind gefragt.

Die Gemeinschaft zählt auf dich

und sie lässt dich nicht im Stich!

 

Kirche ist für alle offen,

Arme, Reiche, Frau und Mann.

Schon der Stall war für sie offen

als in Bethlehem kam an

Gott im Kind, als Mensch wie wir.

Offen ist seitdem die Tür.

Alternative für Gottesdienste:

 

1. Lobe den Herren,    

du seine getaufte Gemeinde!       

Lob mag er hören              

Aus Worten und Liedern der Freunde.  

Feiert den Herrn! 

Freut euch! Er hat euch so gern.   

Lebt täglich für seine Freude.   

 

2. Lobet den Herren

Und lebt als Gemeindefamilie.

Zu ihm gehören

Heißt Glaube und Hoffnung und Liebe

Als Freunde teil’n,

Nicht bei sich selber verweil’n.

Lebt für gemeinsame Ziele.

 

3. Lobet den Herren

und dient ihm, dem Schöpfer, 

im Nächsten

Andrer Beschwerden  

An Seele und Leib sollt ihr trösten 

Und im Gebet                          

Mitleiden, mittragen. Steht           

Andern bei in ihren Nöten.    

 

4. Lobet den Herren

und gebt Menschen Grund,

ihm zu trauen.

Ladet sie ein,

ihre Hoffnung auf Jesus zu bauen.

Schweigt nicht von ihm!

Weist Menschen auf Jesus hin!

Führt sie in Liebe zum Glauben.

 

5. Lobet den Herren

und lernt von ihm, christlich zu leben.

Von eignen Wünschen und Plänen

Müsst ihr Abschied nehmen.

Der ist ein Christ,

der eigne Bilder vergisst

und lernt, wie Jesus zu leben.

 

Altes Weihnachtslied

(Str. 5-7 von mir:)

 

Mit den Hirten will ich gehen,

meinen Heiland zu besehen,

meinen lieben, heil’gen Christ,

der für mich geboren ist.

 

Mit den Engeln will ich singen,

Gott zur Ehre soll es klingen,

von dem Frieden, den er gibt,

jedem Herzen, das ihn liebt.

 

Mit den Weisen will ich geben,

was ich Höchstes hab’ im Leben,

geb’ zu seligem Gewinn

Ihm das Leben selber hin.

 

Mit Maria will ich sinnen

ganz verschwiegen und tief innen

über dem Geheimnis zart:

Gott im Fleisch geoffenbart.

 

Mit den Jüngern will ich leben

nach dem Vorbild, das gegeben

uns der Herr in Wort und Tat,

der die Welt erschaffen hat.

 

Für die Zweifler möchte ich weinen:

Mög’ euch Jesus bald erscheinen!

Euer Lebenslicht zerbricht,

sucht ihr diesen Retter nicht.

 

Für die Spötter möcht’ ich leiden,

wehrlos ihnen Liebe zeigen.

Manches Herz wurd’ so erweicht.

Ob’s gelingt? Vielleicht, vielleicht...

 

Mit dir selber, mein Befreier,

will ich halten Weihnachtsfeier.

Komm, ach komm ins Herz herein,

lass es deine Krippe sein.

 

Für einen Wald/Sommergottesdienst

 (Mel EG 70):

 

Sommersonne und frische Luft,

frohe Gesichter, Blumenduft,

ich kann voll Freude lachen!

Leichter Wind spielt in meinem Haar,

ein kühler Trunk, wie wunderbar!

Das kann der Schöpfer machen:

Glücklich, fröhlich werden Menschen,

Augen glänzen, Kinder können

in den Wiesen tanzen, spielen.

 

Bäume, Blumen und Sonnenschein,

die laden uns zum Danken ein,

und alle Vögel singen.

Felder, Weiden, Wälder und Seen,

ach Gott, die Welt ist wunderschön.

Ich könnt’ vor Freude springen!

Schöpfer, Vater, ich bin glücklich,

ich bin fröhlich, ich bin dankbar,

will dir singen: hallelujah!

 

Mein Herz und Mund laut singen muss:

Der Sommer ist ein Hochgenuss!

Ich klatsche in die Hände!

Ich spüre, Gott, dass du uns liebst,

weil du uns so viel Schönheit gibst.

Dein Lieben hat kein Ende!

Hier nicht, dort nicht, wenn ich gehe

und dich sehe, ewig lebe.

Dein Licht, Jesus, ist das Schönste!

 

Wie schön leuchtet das Sonnenlicht!

Es sagt mir: du verlässt uns nicht,

vertreibst die Nacht, das Dunkel.

Du sprichst: „Ich bin das Licht der Welt“,

bist schöner als am Himmelszelt

der Sonne Glanzgefunkel!

Wie die Sonne Menschenherzen

frei und froh macht, soll am Ende

in uns siegen, Herr, dein Lieben.

 

Für ernste Zeiten

(Mel. „With a little Help from my Friends” / Beatles):

 

Was wäre, wenn mir das Leben misslingt?

Würdest du dann auch noch bei mir sein?

Was wär’, wenn Leben mit mir Schmerzen bringt?

Würdest du meine Fehler verzeih’n?

 

Refrain 1:

Jeder von uns braucht grad dann einen Freund,

wenn er versagt und verzagt, wenn er weint,

wenn keine Sonne der Hoffnung mehr scheint.

 

Was wäre, wenn mich die Kraft mal verlässt?

Lässt du mich dann ganz einfach im Stich?

Wenn ich erkranke und mir geht es schlecht –

kümmerst du dich dann nicht mehr um mich?

 

Refrain 1:

Jeder von uns braucht grad dann einen Freund,

wenn er versagt und verzagt, wenn er weint,

wenn keine Sonne der Hoffnung mehr scheint.

 

Refrain 2:

Jeder braucht einen Menschen,

der in der Not zu ihm steht.

Jeder braucht einen andern,

der ihn mag und erträgt.

 

Was wäre, wenn mir das Lachen vergeht?

Würdest du mit mir auch traurig sein?

Was wäre, wenn einst der Tod bei mir steht?

O, lass mich in der Angst nicht allein!

 

Ref. 1 + 2

 

Und wenn kein Mensch auf der Welt zu dir steht?

Gott wäre so gerne dein Freund.

Rufe ihn an, sprich mit ihm im Gebet!

Du wirst sehn, dass ER’s gut mit dir meint.

 

Ref. 1 + 2 + 1

 

Für Gottesdienste u. a. mit dem Thema „Bewahrung der Schöpfung“:

 

Sie beten an die Macht der Wirtschaft (Mel. EG 615)

 

Oh, Herr, sie beten an die Wirtschaft,

die uns durch’s Geld ins Armenhaus treibt,

die schon sooft die Liebe erwürgt hat

und dafür sorgt, dass schließlich nichts bleibt

als EURO-Glaube, -Hoffnung und -Lieben

und dass dran stirbt sozialer Frieden.

 

O, Herr, sie beten an die Wirtschaft,

die uns hineintreibt in Werteverfall,

weil sie nur unsre ‚Kaufkraft’ im Blick hat.

Sie will die Welt aus „Edel“-Metall.

Sie gibt den Menschen Herzen aus Hartgeld,

kalt und berechnend für ihre Markt-Welt.

 

Sie beten an die Macht der Wirtschaft,

dieGottes Rat für wertlos erklärt,

die schon sooft die Menschheit getäuscht hat,

indem sie lügt, dass Geld uns ernährt.

Der Mensch lebt nicht vom Brot nur alleine,

er lebt zuerst von Liebe und Treue.

 

Die Macht der Wirtschaft macht Menschen einsam

und macht die Ellenbogen stahlhart.

Sie hasst die Worte „wir“ und „gemeinsam“.

Sie schwächt die Schwachen, macht Starke stark.

Sie predigt: Leistung, Kämpfen und Siegen,

und dass Versager nichts für nichts kriegen.

 

Die Macht der Wirtschaft macht Menschen Lieb-los.

Liebe und Glaube sind ihr ein Graus.

Sie will nur Sklaven, herz- und kritiklos,

die zahlen, kaufen. Basta, Schluss! Aus!

Und wenn wir keine Kohle mehr haben,

sind wir erledigt, ein Wirtschaftsschaden.

 

Oh, Herr, sie glauben an die Geldkraft,

die täglich Menschenopfer verlangt:

Opfer unsrer Leistungs-Gesellschaft,

dem Druck erlegen und stresserkrankt.

Mit Alkohol- und sonstigen Süchten

versucht man vor dem Irrsinn zu flüchten.

 

Sie beten an die Kraft der Wirtschaft,

die täglich mehr Natur noch verbraucht,

die schon so viele Arten gekillt hat

und der Natur die letzte Chance raubt:

Zwanzig Hektar Wald sind verschwunden

auf Erden in nur dreißig Sekunden ...

 

... für Möbelbretter, Straßen und Schienen,

für Wirtschaftswachstum und für Profit

und für das Eigenheim im Grünen.

Wir treiben Raubbau als wär’s ein Krieg.

Dass wir dabei das Leben zerstören

unserer Kinder, woll’n wir nicht hören.

 

Erkennt den Wahnsinn, hört auf zu glauben

an kaltes Geld, an Wirtschaft und Bank.

Lasst euch die Liebe nicht länger rauben!

Glaube an Mammon macht Herzen krank.

Wenn ihr zurückkehrt zu Gottes Lieben

findet ihr Leben, Wahrheit und Frieden.

 

 

Lieder für Tauffeiern:

 

Heute ist dein Fest der Taufe!

(Mel. „O, Susanna“):

 

1. Heute ist dein Fest der Taufe,

heute fängt Gott mit dir an

seinen guten Weg zu gehen.

Gott hat für dich einen Plan.

Und wir gehen alle mit dir.

Du gehörst getauft dazu.

Wir sind Gottes Tauffamilie.

Sein geliebter Schatz bist du.

 

Halleluja! Wir feiern heut’ dein Fest!

Es ist schön, dass Gott Getaufte

seine Freunde werden lässt! (2-mal)

                                                          

2. Wir sind Gottes Tauffamilie

auf der Erde, hier, vor Ort,

und wir sollen seine Liebe

weitergeben hier und dort.

Herr, du segnest unser Leben, 

und wir soll’n dein Segen sein.

Menschen, die uns hier begegnen,

sollen staunen und sich freu’n.

                                   

3. Wir sind Gottes Mitarbeiter.

Gott hat uns dafür begabt.

Und die Welt wird hell und heiter,

wo ein Christ dies eine wagt:

Seine Gaben zu entdecken,

dienen lernen, Schritt für Schritt.

Darfst dein Licht nicht mehr verstecken,

leuchte anderen damit.

 

4. Und wir wollen es auch wagen,

nicht mehr schweigend weg zu sehn,

sondern deine Wahrheit sagen,

wo sie krumme Dinger dreh’n.

Nein, wir wollen’s nicht mehr lassen,

mit dir mischen wir uns ein.

Wir woll’n lieben, wo sie hassen,

wollen Salz der Erde sein.

 

5. Wir sind furchtsam. Mach uns mutig.

Gib uns Kraft. Nimm uns die Angst.

Wir sind träge. Mach uns Beine.

Denn wir wissen es: Du kannst

durch uns kleine, schwache Menschen

manche großen Wunder tun.

Wir sind Gottes Tauffamilie.

Weck uns auf! lass uns nicht ruh’n.

 

6. Würden wir milliarden Menschen,

die getauft durch’s Leben gehn,

so wie Jesus lieben lernen

und die Not der andern sehn,

würden wir die Bibel lesen

und dann tun, was darin steht,

wären wir ein großer Segen.

Kommt, es ist noch nicht zu spät!

           

7. Was?! -

Du sagst „man kann nichts machen,

Diese Welt wird untergehn“?

Sei nicht träge, wie die Schlaffen,

die bedrückt zu Boden sehn!

Wir sind viele. Gott ist bei uns.

Wenn nur ein Mensch wieder lacht,

weil wir ihm geholfen haben,

haben wir schon viel geschafft!

 

8. Wenn nur einer von den vielen

durch uns glauben kann an Gott,

wenn nur eine von den vielen

durch uns los wird ihre Not,

wenn nur ein Kind, das wir lieben,

Jesus fest vertrauen kann,

dann bricht in der Welt der Schatten

schon ein Stück vom Himmel an.


 

"Wie schön, dass heut dein Tauftag ist"

 

Heute kann es regnen, stürmen oder schnein,

denn du strahlst ja selber wie der Sonnenschein.

Heute ist dein Tauftag, darum feiern wir.

//: Wir sind deine Freunde und freuen uns mit dir ://

 

Wie schön, dass du geboren bist,

wir hätten dich sonst sehr vermisst.

Wie schön, dass wir beisammen sind.

Wir taufen heute dich, du liebes Kind! (2x)

 

Unsre guten Wünsche haben einen Grund:

Bitten Gott, dass du bleibst glücklich und gesund.

Dich so froh zu sehen, ist was uns gefällt.

//: Tränen gibt es schon genug auf dieser Welt! ://

 

Mädchen oder Junge, das ist ganz egal!

Kinder sind ein Wunder! Dich gibt’s nur einmal!

Darum lasst uns feiern, dass die Schwarte kracht.

//: Heute wird getanzt, gesungen und gelacht! ://

 

Für Gottesdienste, Taufen usw.

(urspr. für ein Patenkind als Gedicht

von mir zur Taufe, Mel. EG 157):

 

Gott spricht: Ich will dich segnen,

und du sollst Segen sein.

Wo Nöte dir begegnen,

da setze du dich ein!     

Mach leichter dem das Leben,            

der schwer zu tragen hat.

Mach Gottes reichen Segen

durch deine Hand zur Tat.

 

Gott spricht: Ich will dich segnen,

und du sollst Segen sein.

Wo Sorgen dir begegnen,

da setze du dich ein!

Hör hin, wo einer sprechen

und dir erzählen will,

was sein Herz will zerbrechen.            

Nimm Zeit, hör zu, sei still.

 

Gott spricht: Ich will dich segnen,

und du sollst Segen sein.

Wo Lügen dir begegnen,

da setze du dich ein!                 

Schweig nicht, wo Worte trügen!

Klein fängt das Böse an.          

Man muss es gleich besiegen,            

solange man’s noch kann.       

 

Gott spricht: Ich will dich segnen,

 und du sollst Segen sein.

Wo Fragen dir begegnen,

 da setze du dich ein!          

Such Antwort auf die Fragen 

der Menschen unsrer Zeit.      

So mancher will verzagen         

in dieser Welt voll Leid.                     

 

Gott spricht: Ich will dich segnen,

und du sollst Segen sein.

Wo Spötter dir begegnen,

da setze du dich ein!

Mal dicke Fragezeichen,

wo man den Herrn verlacht.

Selbst von den größten Weisen

hat mancher falsch gedacht.

 

Gott spricht: Ich will dich segnen,

und du sollst Segen sein.

Wo Schmerzen dir begegnen,

da setze du dich ein!

Bring Linderung, wenn möglich

und bete, wo nichts geht.

Bleib treu, wenn Leid unsäglich

wem an das Leben geht.

 

Gott spricht: Ich will dich segnen,

und du sollst Segen sein.

Wo Menschen dir begegnen,

da setze du dich ein!

Stärk ihre guten Seiten.

Vergeude keine Kraft,

sie an dich anzugleichen.

Ertrag, was Kummer macht.

 

Gott spricht: Ich will dich segnen,

und du sollst Segen sein.

Mit Kraft will ich dich segnen

und immer bei dir sein.

Sei du in meinen Händen

ein Kerzenlicht der Welt

und Leuchte durch die Liebe,

die dich in Händen hält!

                                                                                   

Gott spricht: Ich will dich segnen,

du sollst behütet sein!

Was dir auch mag begegnen,

du bist niemals allein.

Setz deine Hoffnung auf mich,

mein Tjark, und fürcht’ dich nicht!

Ich bin dein Gott, ich schütz dich

und geb dir Zuversicht!

 

Eigener Text für u. a. Taufgottesdienste und Tauferinnerung

Ich will auf Jesus Christus bauen (Mel. EG 200):

 

Ich will auf Jesus Christus bauen.

Aus Liebe zu ihm lebe ich.

Ich will nicht auf mich selbst vertrauen.

In seiner Liebe berg’ ich mich.

Er hat getan, was für mich zählt,   

d’rum hab ich ihn als Grund gewählt.

                                                                       

Er ist der Grund auf den ich baue.                   

Mein Haus ist nicht auf Sand gebaut.

Ich leb, indem ich auf ihn schaue.

Ich hab mich Jesus anvertraut.

Er gibt mir Kraft. Sein weiser Rat

ist Richtschnur mir für Wort und Tat.

 

Er taufte mich, er liebt und lehrt mich,

er ist bei mir und steht zu mir.

In Brot und Kelch verschenkt er selbst sich.

O, Jesus, ich gehöre dir.

„Und wenn die Welt voll Teufel wär’“ –

ich folge dir. Schütz’ du mich Herr.

 

Und nähme ich am Leib auch Schaden

und hätte Not, weil ich bin Christ,

so will ich dennoch Glauben wagen.

Verschontest auch für mich dich nicht.

So leb ich dir, so sterb ich dir –

dies will ich, gib mir Mut dafür!

 

Und, Herr, ich bitt’ dich für die andern,

die dir versuchen treu zu sein,

die mit dir durch dies Leben wandern:

Beschütz’ sie, lass sie tapfer sein!

Wir stehen zu dir, Jesus Christ.

Bewahre uns, verlass uns nicht.

 

Und mach uns schwache Christenmenschen

zum hellen Licht und Feuerschein,

dass die im Dunkeln noch erkennen:

Du lädtst durch uns sie alle ein

ihr Lebenshaus auf dich zu baun,

ihr Seelenheil dir zuzutraun.

 

Noch kurze Zeit, dann ist’s gewonnen,

dann kommst du, Herr, zum Weltgericht,

dann ist die Not zu nichts zerronnen,

dann leuchtet, Jesus, hell dein Licht.

Der Sturm schweigt still, dann redest du

und tröstest uns, wir hörn dir zu.

 

Und von uns weichen alle Sorgen,

und alle Angst ist dann vorbei.

Wir sind zu Haus, wir sind geborgen.

Verstummt sind Weinen und Geschrei.

Du wischt die Tränen ab, o Herr.

Wir haben keine Fragen mehr.

 

 

Taufversion oder Thema Mission:

Komm, sag es allen weiter! (Mel. EG 225)

(Gott lädt zur Taufe ein):

 

Komm, sag es allen weiter!

Ruf es in jedes Haus hinein!

Komm, sag es allen weiter:

Gott lädt zur Taufe ein!

 

1. Sein Haus hat offne Türen.

Er ruft uns in Geduld,

will alle zu sich führen,

auch die mit Not und Schuld.

 

2. Er hat sein Wort gegeben:

„Wer sich mir anvertraut,

mit seinem ganzen Leben,

hat nicht auf Sand gebaut!“

 

3. Er will dein Leben füllen

mit Frieden und mit Sinn,

wird deine Sehnsucht stillen,

gibst du dich ihm ganz hin.

 

4. Zu jedem will er kommen.

Komm, lad ihn zu dir ein.

Hast du ihn aufgenommen,

wirst du sein Bote sein:

 

Lieder für Hochzeiten:

 

Danke“ für eine Hochzeit (nach EG 334):

 

Danke, für diese Feierstunde, danke, für dieses tolle Fest!

Danke, dass DU in froher Runde uns hier feiern lässt.

 

Danke, für meinen liebsten Menschen! Danke, dass wir uns fest vertraun.

Danke, DU willst uns Zukunft schenken, wenn wir auf DICH baun.

 

Danke, für Liebe und für Treue, danke, o HERR, für Frau und Mann.

Danke, wenn einer auch dem andern Schuld verzeihen kann.

 

Danke, für manche Traurigkeiten. Danke, für jedes gute Wort.

Danke, dass DEINE Hand mich leiten will an jedem Ort.

 

Danke, dass ich DEIN Wort verstehe. Danke, dass DEINEN Geist DU gibst.

Danke, dass in der Fern und Nähe DU die Menschen liebst.

 

Danke, DEIN Heil kennt keine Schranken, danke, ich halt’ mich fest daran.

Danke, ach HERR, ich will DIR danken, dass ich danken kann.

 

Weitere Strophen dazu:

 

Danke, für die Verschiedenheiten.

Danke, für die Gemeinsamkeit.

Danke, dass Harmonie und Streiten

reifen lässt zu zweit.

 

Danke, dass wir uns lieben können,

danke, dass wir nicht herzlos sind.

Danke, zur Liebe sind wir beiden,

Herr, von dir bestimmt.

 

Für eine Hochzeit

(EG 503):

 

Geht aus, ihr zwei und suchet Freud’

in der von Gott geschenkten Zeit!

Nutzt seine guten Gaben:

Sät Glauben, Hoffnung, Liebe aus,

dann wird ein buntes Beet daraus,

ein wunderschöner Garten,

ein wunderschöner Garten.

 

Hilf uns, o Herr, mit deinem Geist,

mit Segen, der vom Himmel fleußt!

Behüte unsre Liebe.

Gib, dass der Sommer deiner Gnad’

in unsrer Ehe früh und spat,

//: viel Glaubensfrüchte ziehe :// (2-mal)

 

Mach deinem Geist, Herr, bei uns Raum,

dass unser Leben wird dein Baum.

Stark soll er Wurzeln treiben.

Verleihe, dass zu deinem Ruhm

wir deines Gartens schöne Blum

zur Freude mögen bleiben. (2-mal)

 

Erwähle uns zum Paradeis

und lass uns bis zur letzten Reis’

an Leib und Seele grünen,

so woll’n wir dir und deiner Ehr’

allein und sonsten keinem mehr

hier und dort ewig dienen. (2-mal)

 

Zweite Version:

 

Geht aus, ihr zwei und suchet Freud’

in der von Gott geschenkten Zeit!

Nutzt seine guten Gaben:

Sät Glauben, Hoffnung, Liebe aus,

dann wird ein buntes Beet daraus,

ein wunderschöner Garten,

ein wunderschöner Garten.

 

Hilf uns, o Herr, mit deinem Geist,

mit Segen, der vom Himmel fleußt!

Behüte unsre Liebe.

Gib, dass der Sommer deiner Gnad’

in unsrer Ehe früh und spat,

//: viel Glaubensfrüchte ziehe :// (2-mal)

 

Mach deinem Geist, Herr, bei uns Raum,

dass unser Leben wird dein Baum.

Stark soll er Wurzeln treiben.

Verleihe, dass zu deinem Ruhm

wir deines Gartens schöne Blum

zur Freude mögen bleiben. (2-mal)

 

Hilf, dass die Freiheit, die du gibst

im Wissen, Herr, dass du uns liebst,

gegründet bleibt ohn’ Wanken.

Hilf dass in deiner Freiheit  wir

einander treu sind und auch Dir,

dem wir das Glück verdanken.

 

Erwähle uns zum Paradeis

und lass uns bis zur letzten Reis’

an Leib und Seele grünen,

so woll’n wir dir und deiner Ehr’

allein und sonsten keinem mehr

hier und dort ewig dienen. (2-mal)

 

Für eine Hochzeit

(Mel. „Wind of Change“ / Scorpions):

 

Herr der Ewigkeit, wir sind hier zu Zweit

und bitten dich um deinen Segen.

Alles um uns her verändert sich so sehr.

Herr, wir brauchen deinen Segen.

 

Ref.:

Jesus, deine Gegenwart erfüllt uns ganz mit Liebe,

und dein Geist gibt uns die Kraft, dir treu zu sein.

Wir sind nie allein.

Vater, dein Reich komme und dein Wille soll geschehen,

wie im Himmel, so durch uns in dieser Welt,

wie es dir gefällt.

 

An jedem neuen Tag, was auch kommen mag,

Herr, wir sind bei dir geborgen.

Du erfüllst das Herz, führst uns himmelwärts,

auch durch Angst und Streit und Sorgen.

 

Die Kraft des Segens wirkt

zum Frieden in der Welt,

dort, wo der Glaube sich

ganz fest an Jesus hält,

darum öffnet ihm das Herz,

dann zieht sein Frieden ein.

 

Herr, komm und segne dieses Paar

(Amazig Grace)

 

1. Herr, komm und segne dieses Paar,

das heut’ sein Ja-Wort spricht.

Wir bitten dich: Sei jetzt ganz nah

und täglich neu ihr Licht.

 

2. Dein Segen leuchte auf voll Kraft

bis in ihr Herz hinein.

Schenk Segenskraft, die alles schafft.

Nichts soll sie mehr entzwein.

 

3. Nimm, Herr, ihr Ja-Wort in die Hand,

gib Halt, Geborgenheit,

dass nichts ihr Glück zerbrechen kann

in Zeit und Ewigkeit.

 

4. In Not sei ein Versteck für sie,

in dem sie sicher sind.

Sei wie ein festes Dach und wie

ein Schutz in Sturm und Wind.

 

5. Sei ihre Freude und gib Mut

an jedem neuen Tag.

Wer dir vertraut, der hat es gut,

wie es auch kommen mag.

 

6. Herr, alle guten Wünsche hier

in uns für diese Zwei,

die bringen wir allein zu dir,

vertrau’n auf deine Treu’.

 

7. Wir wünschen viel. Was geben wir?

Wir gebe uns dir hin.

Wir folgen und wir dienen dir –

das ist der Lebenssinn.

 

8.=1. So komm, und segne dieses Paar...

 

Strophe für eine Hochzeit zum Trauspruch

(Mel. "Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer" EG 623):

 

Herr, deine Wege,

sie sind lauter Güte

und deine Treue

trägt, die dir vertraun,

die, die im Bund

mit dir sich an das halten,

was du uns sagst,

die darauf alles baun.

 

TrauspruchPs 25,10:

Die Wege des HERRN sind lauter Güte und Treue für alle,

die seinen Bund und seine Gebote halten.

 

Alternative für eine Hochzeit:

 

1. Heute ist ’ne Hochzeitsfete,

in der Kirche fängt sie an,

wollen hier zusammen feiern,

wie vor Gott man das nur kann.

Gottes Haus ist voller Freude,

denn ihr Zwei schenkt euch das „JA“,

und der Schöpfer freut sich mit euch.

Gerne ist er für euch da.

 

Halleluja! Wir feiern Hochzeitsfest,

und gesegnet wird die Liebe,

die von Gott sich leiten lässt!

 

2. „Ja, mit Gottes Hilfe“ wollt ihr

lebenslang euch Partner sein,

wollt einander Lasten tragen

und euch miteinander freun,

wollt im Guten wie im Bösen

felsenfest zusammen stehn

und durch Dick und Dünn die Wege

mit dem Herrn zusammen gehn.

 

3. Wo zwei Menschen sich vetrauen,

die auch Gott die Treue schwörn

und im Alltag Jesus folgen,

da kann nichts ihr Glück zerstörn.

Jesus zeigt mit Wort und Taten

In der Bibel euch den Weg,

der durch Höhen und durch Tiefen

garantiert zum Himmel geht.

 

Für eine Hochzeit

(Mel. „O, When the Saints“):

 

Wir feiern heut’ das Hochzeitsfest (2x).

Wir freuen uns mit unserm Traupaar!

Wir feiern heut’ das Hochzeitsfest.

 

Wir freuen uns, dass ihr euch habt (2x).

Gott schenkte euch, dass ihr euch lieb habt.

Wir freuen uns, dass ihr euch habt.

 

Er hat euch bis hierher geführt (2x).

Er will euch leiten auch in Zukunft.

Er hat euch bis hierher geführt.

 

Er ist ein Freund in Glück und Leid (2x).

Vertraut dem HERRN in jeder Lage.

Er ist ein Freund in Glück und Leid.

 

Ihr kommt von Gott und geht zu ihm (2x).

Die Liebe ist sein großer Auftrag.

Ihr kommt von Gott und geht zu ihm.

 

Wir feiern heut... (s. 1. Strophe)

 

Für eine Hochzeit

(Mel. R. Zukowski „Wie schön, dass du geboren bist“):

 

Heute kann es regnen, stürmen oder schnein,

denn ihr strahlt ja selber wie der Sonnenschein.

Heut’ ist eure Hochzeit, darum feiern wir,

/: freun uns alle mit euch, deshalb sind wir hier! :/

 

/: Wie schön, dass heute Hochzeit ist,

wir sehn so gern, wie ihr euch küsst.

Wir  wünschen euch, dem Liebespaar,

dieselbe Liebe noch mit grauem Haar. :/

 

Eure Herzen pochen, ihr seid aufgeregt:

Wie wohl dieser Festtag heute weitergeht?

Heute wird es lustig. Kinder feiern mit.

/: Unsre Herzen wünschen Eurer Liebe Glück! :/

 

Wünsche und Gebete haben einen Grund:

Bitten Gott, bleibt lange glücklich und gesund.

Euch so froh zu sehen, ist was uns gefällt.

/: Tränen gibt es schon genug auf dieser Welt. :/

 

Alternative für die Taufe eines Kindes

bei einer gleichzeitigen Hochzeit der Eltern:

 

Heute kann es regnen, stürmen oder schnein,

denn ihr strahlt ja selber wie der Sonnenschein.

Taufe und auch Hochzeit, beides feiern wir,

/: freun uns alle mit euch, deshalb sind wir hier! :/

 

/: Wie schön, dass heute Hochzeit ist

und dass du, Kind, geboren bist

und  wünschen euch, dem Ehepaar,

dieselbe Liebe noch mit grauem Haar. :/

 

Eure Herzen pochen, ihr seid aufgeregt:

Wie wohl dieser Festtag heute weitergeht?

Heute wird es lustig. Baby feiert mit.

/: Unsre Herzen wünschen Eurer Liebe Glück! :/

 

Wünsche und Gebete haben diesen Grund:

Bitte bleibt recht lange glücklich und gesund.

Drei so froh zu sehen, ist was uns gefällt.

/: Tränen gibt es schon genug auf dieser Welt. :/  

 

Für eine (Biker)Hochzeit:

(Mel. „Rockin’ all over the World“ / Status Quo):

 

Hier sind wir und Gott ist hier,

wir feiern ein Fest!

Wir feiern heut’, dass ihr zwei

Euch versprecht:

„Ja, für immer! Wir sind treu,

denn Gott steht uns bei“.

 

Ganz egal, wohin es geht,

der HERR ist euch nah.

Lebt im Gebet,

ER ist gern für euch da.

„Ja, für immer! Wir sind treu,

denn Gott steht uns bei“.

 

Ref: Ja, wir feiern und feiern,

wir feiern und feiern,

dass ihr zwei euch habt,

ihr zwei euch habt!

„Ja, für immer! Wir sind treu,

denn Gott steht uns bei“.

 

Wo du hingehst, da will ich sein,

dein Gott ist mein Gott.

Wir sind zu dritt,

in Freude und Not.

„Ja, für immer! Wir sind treu,

denn Gott steht uns bei“.

(zu dritt = mit Gott)

 

Gott schenkt die Liebe,

das ist klar!

Drum sind wir ihm treu.

Er wohnt in uns,

weckt die Liebe stets neu.

„Ja, für immer! Wir sind treu,

denn Gott steht uns bei“


Zur Hochzeit (Mel. EG 317):

 

1.    Lobe den Herren, du goldene Hochzeitsgemeinde!

Lobt ihn, den Herren, ihr zwei, die Familie und Freunde!

Er schenkt dies Fest, der euch heut’ dankbar sein lässt.

Lobt seine Liebe und Treue!

 

2.    Lobet den Herren, der Euch samt Familie gesegnet,

der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet.

Denket daran, was der Allmächtige kann,

der Euch mit Liebe begegnet.

 

3.    Lobet den Herren, ja , lobt euren Schöpfer und Hirten!

Jesus, der Herr, führte gut und er wird euch bewirten:

Tisch und Kelch voll, wofür das Herz danken soll.

War es nicht gut, Gottes Wirken? (Psalm 23)

 

4.    Lobet den Herren, was in Euch ist, lob’ seinen Namen.

Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen.

Er ist dein Licht, Seele, vergiss es ja nicht.

Lob ihn in Ewigkeit.  Amen.

 

5. Glauben, das ist, o Herr, ganz uns in deine Hand geben.

Hoffnung ist Zuversicht: du wirst den Weg mit uns gehen.

Liebe bleibt treu, wenn sie lernt jeden Tag neu

so wie du Liebe zu leben. (1.Kor 13,13)

 

Alternativer Text, als Liedblatt in einer Kirche gefunden:

 

1. Lobe den Herren, du fröhliche Hochzeitsgemeinde!

Lobt ihn, den Herren, mit uns, ihr, Familie und Freunde!

Er schenkt dies Fest, der uns so glücklich sein lässt.

Lobt seine Liebe und Treue!

 

2. Wir wollen wagen, als Partner und Freunde zu leben.

Wollen versuchen, der Liebe uns ganz hinzugeben,

die du uns gibst, weil du die Liebenden liebst,

Gott, dem wir alles verdanken.

 

3. Wir wollen mutig zu Zweit unsre Wege riskieren.

Mögen wir manchmal das Ziel aus den Augen verlieren,

das du uns gibst, der du die Suchenden liebst –

du wirst uns wiedergewinnen!

 

4. Wir wollen fröhlich zu zweit miteinander erfahren,

wie du uns führst auch durch Schuld und durch andre Gefahren,

der du uns liebst und Möglichkeiten uns gibst,

dass wir von neuem beginnen.

 

Hochzeitsstrophe für eine Trauung am Nikolaustag

(Mel. EG 1):

 

Macht hoch die Tür,

die Tor’ macht weit!

Wir feiern heut’

’ne Traumhochzeit!

N. N. und N. N. sind

hier angetreten mit ihr’m Kind –

wie damals auch das Heilige Paar:

Ein Kind kam an – hallelujah!

Advent – wie einst, so heut’-

seid für den HERRN bereit!

 

Macht hoch die Tür, die Liebe weit,

für IHN, den HERRN der Herrlichkeit!

Lebt mit dem HERRN, nicht bloß zu zweit.

Nur ER schenkt Kraft für Ewigkeit.

Mit Jesus auf der Lebensbahn

kommt ihr nicht nur am Ziel gut an.

Sein Segen, Schutz und Rat,

die braucht ihr jeden Tag.

 

Komm, o mein Heiland Jesus Christ,

meins Herzens Tür dir offen ist.

Ach, zieh mit deiner Gnade ein,

dein Freundlichkeit auch uns erschein.

Dein Heilger Geist uns führ und leit

den Weg zur ewgen Seligkeit.

Dem Namen dein, o Herr,

sei ewig Preis und Ehr!

 

 

Lieder für Jubelhochzeiten:

 

Danke-Versionen

(nach EG 334, für eine Silberhochzeit)

 

Danke für 25 Jahre,

 danke, für jeden Tag darin.

„Danke!“, jubeln die Silberhaare,

„für Segen, Glück und Sinn.“

 

Danke, DU hast uns treu geleitet.

Danke, DEIN Wort steht felsenfest:

 „Traut mir, ich bin der Gott, der euer

 Glück nicht stürzen lässt.“ (Mt 7,24-27)

 

Danke für meinen lieben Partner.

Danke für unsrer Kinder Glück.

Dankbar für die Familie schaun wir

beiden heut zurück!

 

Danke für Freunde und Verwandte,

Danke, DU hast uns reich beschenkt!

Danke für uns’re lieben Eltern.

Hast sie heimgelenkt.

 

Danke für manche Traurigkeiten.

Danke für jedes gute Wort.

Danke, dass DEINE Hand uns leiten

will an jedem Ort.

 

Danke, Liebe kennt keine Grenzen.

Danke, wir halten fest daran.

Danke, dass unser Herz voll Freude

danke singen kann!

 

Für eine Goldhochzeit

(Mel. „Der Kuckuck und der Esel“):

 

Der N. N. und die N. N.,

die haben Goldhochzeit,

und ihre Großfamilie,

die feiert ihre Liebe

und lobt Gott hoch erfreut,

und lobt Gott hoch erfreut!

 

Die wilden, jungen Jahre

sind schon ein wenig her,

doch ist die Liebe reifer

und auch ein bisschen weiser.

Ihr mögt euch um so mehr!

Ihr mögt euch um so mehr!

 

Die wen’gen grauen Haare,

die stehn euch supergut,

und euer goldnes Ja-Wort,

an diesem heil’gen Kirchort,

macht uns zur Treue Mut,

macht uns zur Treue Mut:

 

Wir sehn, es lohnt zusammen

durch Dick und Dünn zu gehn,

mit Lachen oder Streiten,

trotz Pannen, Pech und Pleiten,

fest zueinander stehn,

fest zueinander stehn.

 

Der Herrgott ist der „Käpten“,

das Goldpaar „Steuermann“.

So kam die bunte Mannschaft

samt Freunden und Bekanntschaft

an manchem Glücks-Ziel an,

an manchem Glücks-Ziel an.

 

Die Liebe war der Kompass

im Auf und Ab der Zeit.

Sie muss es weiter bleiben

für euch zwei goldne beiden,

in Freude oder Leid, zur Treue stets bereit,

in Freude oder Leid, zur Treue stets bereit.

 

Oder:

 

Der Glaube sei der Kompass

im Auf und Ab der Zeit.

Er muss es weiter bleiben

für euch zwei goldne beiden,

in Freude oder Leid, zur Treue stets bereit,

in Freude oder Leid, zur Treue stets bereit.

Auf Wunsch für ein Goldpaar

(die letzten Strophen):

 

Ein' feste Burg ist unser Gott,
Ein gute Wehr und Waffen;
Er hilft uns frei aus aller Not,
Die uns jetzt hat betroffen.
Der alt' böse Feind,
Mit Ernst er's jetzt meint,
Groß' Macht und viel List
Sein' grausam' Rüstung ist,
Auf Erd' ist nicht seingleichen.

 

Mit unsrer Macht ist nichts getan,
Wir sind gar bald verloren;
Es streit' für uns der rechte Mann,
Den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?
Er heißt Jesu Christ,
Der Herr Zebaoth,
Und ist kein andrer Gott,
Das Feld muss er behalten.

 

Und wenn die Welt voll Teufel wär'
Und wollt' uns gar verschlingen,
So fürchten wir uns nicht so sehr,
Es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
Wie sau'r er sich stellt,
Tut er uns doch nicht,
Das macht, er ist gericht't,
Ein Wörtlein kann ihn fällen.

 

Das Wort sie sollen lassen stahn
Und kein' Dank dazu haben;
Er ist bei uns wohl auf dem Plan
Mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr', Kind und Weib:
Lass fahren dahin,
Sie haben's kein'n Gewinn,
Das Reich muss uns doch bleiben.

 

 „Seid mir getreu bis in den Tod,

so werde ich euch geben“,

verspricht uns Jesus, unser Gott,

„bei mir das ew’ge Leben!

An jedem Tag neu

Bleibe ich euch treu.

Ich will bei euch sein,

mittragen, mitfreun“,

so lautet sein Taufsegen.

 

Wir schaun nach 50 Jahr’n zurück,

auf eure Lebensstraßen:

Ja, in der Tat, bei Not und Glück

Hat ER euch nicht verlassen!

Der gütige Gott,

heut wird er gelobt,

für so viele Jahr’,

mit euch, dem goldnen Paar:

Wir singen, HERR, halleluja!

 

Zur goldnen Hochzeit

(Mel. „Amazig Grace“):

 

Herr, komm und segne dieses Paar,

das neu sein Ja-Wort spricht.

Seit 50 Jahr’n, Herr, dies ist wahr,

bist du ihr Hoffnungslicht.

 

Dein Segen leuchte wieder auf

und in ihr Herz hinein.

So wie in diesem Gotteshaus,

soll er mit ihnen sein.

 

Nimm, Herr, ihr Gold-Wort in die Hand,

gib ihm Geborgenheit,

dass dieses Wort, das sie verband,

hält bis in Ewigkeit.

 

In Not sei ein Versteck für sie,

in dem sie sicher sind.

Sei wie ein festes Dach und wie

ein Schutz in Sturm und Wind.

 

Sei ihre Freude und gib Mut

an jedem neuen Tag.

Wer dir vertraut, der hat es gut,

wie es auch kommen mag.

 

Herr, alle guten Wünsche hier

für unsre gold’nen Zwei,

die bringen wir allein zu dir,

vertrau’n auf deine Treu’.

 

Wir wünschen viel. Was geben wir?

Wir gebe uns dir hin.

Die Nächstenliebe üben hier -

ist täglich Lebenssinn.

 

Für eine goldene Hochzeit

(Me. EG 501):

 

Wie lieblich ist der Maien

aus lauter Gottesgüt’,

des sich die Menschen freuen,

weil alles grünt und blüht.

Die Tier’ sieht man jetzt springen

mit Lust auf grüner Weid’.

Die Vöglein hört man singen,

die loben Gott mit Freud’.

 

Auch wir hier haben Grund

zum Feiern

in dieser schönen Zeit!

Es wollen heut’ erneuern

zwei gold’ne Hochzeitsleut’

ihr Ja-Wort, das sie gegeben

in Liebe einst am Altar.

Und Gott gab seinen Segen

mal schwer, mal wunderbar.

 

Ein starker Baum ist gewachsen

in Freude und durch Leid,

gibt Kindeskindern Schatten.

Ihr seid nicht mehr zu zweit!

Aus Glaube, Hoffnung und Liebe

wurd’ eine große Schar,

ein Stammbaum der Familie,

der wuchs von Jahr zu Jahr.

 

Herr, dir sei Lob und Ehre

für solche Gaben dein.

Die Frucht des Baum’s vermehre

für alle, Groß und Klein.

Es kommt aus deinen Händen,

wenn solch ein Baum gedeiht.

Mit Lob woll’n Wir’s bekennen

vor’m Herrn der Ewigkeit!

 

Lieder für Abschieds- oder Trauerfeiern:

 

Am Ende?

(Mel Ev. Gesangbuch 376):

 

Herr, wir stehn hier am Ende voll Traurigkeit

und sind zum Abschiednehmen noch nicht bereit.

Der Schmerz kam unerwartet, das Leid, der Tod.

Wir haben viele Fragen. Groß ist die Not.

 

Hast du uns, Herr, vergessen? Verstehn dich nicht.

Wo bist du denn gewesen? Wo ist dein Licht?

Wir können nichts verstehen. Warum? Weshalb?

Wie können wir jetzt leben? Wo finden wir Halt?

 

Wir bringen Dir die Fragen und unser Leid.

Hilf, dass wir nicht verzagen in Traurigkeit.

O, schenk uns doch Vertrauen, dass du es bist,

der über unserm Leben das letzte Wort spricht.

 

Hilf, dass wir Hoffnung wagen, Herr Jesus Christ.

Hilf uns den Schmerz ertragen, der in uns ist.

Du hast uns fest versprochen: Es kommt die Zeit

in deinem Reich, da enden Angst, Weinen und Leid. 

 

Bunt sind schon die Wälder

(Wunschlied zu einer Beerdigung, nur die letzte Str. von mir)

 

Bunt sind schon die Wälder,

gelb die Stoppelfelder,

und der Herbst beginnt.

Rote Blätter fallen,

graue Nebel wallen,

kühler weht der Wind.

 

Wie die volle Traube

aus dem Rebenlaube

purpurfarbig strahlt!

Am Geländer reifen

Pfirsiche, mit Streifen

rot und weiß bemalt.

 

Flinke Träger springen,

und die Mädchen singen,

alles jubelt froh!

Bunte Bänder schweben

zwischen hohen Reben

auf dem Hut von Stroh.

 

Geige tönt und Flöte

bei der Abendröte

und im Morgenglanz;

junge Winzerinnen

winken und beginnen

frohen Erntetanz.

 

Reife Früchte fallen.

Herbst ruft zu uns allen:

Seid zum Abschied bereit!

Suche Gott von Herzen,

lass der Liebe Kerzen

brennen. Kurz ist die Zeit!

 

Danke (Versionen):

 

Danke für jeden neuen Morgen,

danke für jeden neuen Tag.

Danke, dass ich dir Kummer, Sorgen,

alles sagen mag.

 

Danke für unsern Bruder/Schwester, N. N.,

danke, dass er hier bei uns war.

Danke – trotz Schmerz und Fragen heute –

Herr, für jedes Jahr.

(nur für 2-silbige Namen möglich)

 

Danke, wir können Gutes machen,

danke, aus unsrer Zeit mit ihm.

Danke, sein Leben, Leiden, Lachen

kriegt noch ganz viel Sinn.

 

Danke, in diesen schönen Jahren,

danke, war viel Gemeinsamkeit.

Danke, du wirst uns weitertragen

auch durch Abschiedsleid.

(oder: ... in der/durch die Trauerzeit)

 

Danke, du hast dein Wort gegeben,

danke: „Wer mir vertraut, stirbt nicht!“

Danke, du gibst das ewig Leben,

Herr, bei dir im Licht. (Joh. 11,25-26)

 

Danke, dein Heil kennt keine Schranken,

danke, ich halt mich fest daran.

Danke, ach Herr, ich will dir danken,

dass ich danken kann.

 

Abschied von einer Mutter:

 

Danke für jeden neuen Morgen,

danke für jeden neuen Tag,

danke, dass ich dir Kummer, Sorgen,

alles sagen mag.

 

Danke für unsrer Mutter Lieben,

danke für ihre Lebenszeit.

Danke, in unser Herz geschrieben

ihre Liebe bleibt!

 

Danke für die Familienmutter,

danke für viel Gemeinsamkeit.

Danke, trotz Abschied tut es gut, Herr,

dass vorbei ihr Leid.

 

Danke, in vierzig schönen Jahren,

danke, war viel erfüllte Zeit.

Danke, du wirst uns weiter tragen

in der neuen Zeit.

 

Danke für alle guten Freunde,

danke, denn sie sind für mich da.

Danke, mein Gott, denn wenn ich weine –

Sind sie mir ganz nah.

 

Danke, das Leid, es öffnet Augen,

danke, ich seh die Schwachen nun.

Jesus, wo Menschen Hilfe brauchen,

werd ich Gutes tun.

 

Danke, du hast dein Wort gegeben:

Danke, wer dir vertraut, stirbt nicht!

Danke, bei dir ist ewig leben,

Herr, in deinem Licht!

 

Für den Abschied von einem Mann:

 

Danke für jeden guten Morgen, / danke für jeden neuen Tag.

Danke, dass Sorgen ich und Trauer / auf dich werfen mag.

 

Danke für N. N.’s (Vor- und Nachname o. ä., wenn es passt) Leben,

/ danke für seine Lebenszeit. / Danke, er hat uns viel gegeben. /

Vieles davon bleibt!

 

Danke in frohen, schönen Jahren, / danke, war viel Gemeinsamkeit. /

Danke, du wirst uns weitertragen / bis in Ewigkeit.

 

Danke, o Herr, für unsre Freunde, / danke, denn sie sind für uns da. /

Danke, mein Gott, denn wenn ich weine – / sind mir Menschen nah.

 

Danke für N. N.’s Lieben, / danke für die gefüllte Zeit. /

Würdig, Zuhause und im Frieden / ging er aus dem Leid.

 

Danke für diese Abschiedsstunde, / danke für die Vergangenheit, /

danke sag ich mit meinem Munde / für die gute Zeit.

 

Alternative Strophen für Trauerfeiern:

 

Danke für jeden neuen Morgen,

danke für jeden neuen Tag,

danke, dass ich dir Dank und Sorgen,

trauernd sagen mag.

 

Danke, o Herr, für deinen N. N.,

danke für seine Lebenszeit.

Danke, in unser Herz geschrieben

seine Liebe bleibt!

 

Danke für unsern Menschenbruder,

danke für viel Gemeinsamkeit.

Danke, trotz Abschied tut es gut, Herr,

dass vorbei sein Leid.

 

Danke, in unsern schönen Jahren,

danke, war so viel Fröhlichkeit.

Danke, du wirst uns weiter tragen

in der neuen Zeit.

 

Danke für alle guten Freunde,

danke, denn sie sind für mich da.

Danke, mein Gott, denn wenn ich weine –

sind sie mir ganz nah.

 

Danke, du hast dein Wort gegeben:

Danke, wer dir vertraut, stirbt nicht!

Danke, bei dir ist ewig leben,

Herr, in deinem Licht!

 

Jesu, geh voran

 

Jesu geh voran auf der Lebensbahn!

Und wir wollen nicht verweilen,

dir getreulich nachzueilen;

führ’ uns an der Hand bis ins Vaterland.

 

Soll’s uns hart ergeh’n, lass uns feste steh’n

und in unsren schweren Tagen

unsre Herzlast zu dir tragen.

Denn durch Trübsal hier geht der Weg zu dir.

(Mt 11,28)

 

Ordne unsern Gang, Jesu lebenslang.

Führst du uns durch raue Wege,

gib uns auch die nöt’ge Pflege;

tu uns nach dem Lauf deine Türe auf.

 

Gutes nahmen wir gerne von dir an.

Heute ist nun auch Schweres tragen dran.

Hilf uns tragen, hilf uns weiter.

Sei uns treuer Wegbegleiter.

Tu uns nach dem Lauf deine Türe auf!

 

Leeders op Platt:

 

Für den Gottesdienst

(Mel. „Hell scheint die Sonne“):

 

1. Hell schient de Sünn

un de Daag is  opwaakt

un de Voogels, de singt

all vergnööcht no düsse Nacht.

Licht lücht hell op

un dörchflootet de Welt.

De Natur speegelt Glanz

un dat Düster ward erhellt.

 

Refrain:

Herr, ik sing too di!

Du mookst dat  warm för mi!

Dien Lich is för mi dor, büs

 wunnerbor!

 

2. Wulken, de treckt

tröw un swoor öwer´t Dack

Nevel licht op dat Land.

De Asphalt, de schient häl schwatt.

Liekers ik sing

luut mien Loovleed too`n Herrn,

denn he is ja mien Sünn,

hett mi leev, he hett mi giern.

 

Refrain: Herr, ik sing too di! …

 

3. Off ik Gott föhl

oder spöhr sien groot’ Macht,

oder heff ik keen Moot

un mi fehlt ook all mien Kraft.

Gott is bi mi

ook wenn mi is heel bang,

wenn mien Hart is böös swoor,

wenn ik Gott verstohn nich kann.

 

Refrain: Herr, ik sing too di! …

 

Un op Platt för een’n Gillgottesdeenst

("lobe den Herren-Version, irgendwo gefunden) :

 

Loot uns Gott löben, den Herren,

de heili un prächdi.

Loot uns em löben; alleen

düsse Herr is allmächdi.

Koomt all tohoop,

geevt Loof unDank frieen Loop,

löövt em mit Freuden daagdäägli

 

Loot uns Gott löben; he hett

uns sien’n Segen doch looten.

Loot uns em lööben, de op uns

sien Leiv hett doch goten.

Denk dor doch an,

wat de Allmächdige kann.

He will in Leiv uns ümfoten.

 

Loot uns Gott löben; wat in mi is,

lööv sienen Nomen!

Allns schall em lööben,

wat dörch em in’t Leben is komen.

He is dien Lich,

Seel, Seel vergät dat doch nich.

Löw em in Ewigkeit! Amen.

 

„Nun danket alle Gott“ op Platt

(Mel. EG 321):

 

Nu dankt Gott alltohoop,

mit Hart, mit Mund, mit Hannen,

de groote Wunner doot,

heer un in alle Lannen,

de uns vun Kindstied an

mit Goodes segent hedd

un hüüt un alle Daag

sien Hand nich vun uns ledd.

 

De ewig rieke Gott

wull uns in all uns Leben

een jümmer fröhli Hart

un edlen Freeden gewen

un uns in all sien Gnaad

fastholen Johr för Johr

un uns ut all de Nood

frie hölpen heer un dor.

 

Gott Vadder un den Söhn

laat uns nu danken, loowen

un ook den Hillig Geist,

de dree in’n Heben boben.

Loowt den dreeeen’gen Gott

in all sien Herrlichkeit,

de is un bliewen doot

nu un in Ewigkeit.

 

„Gut, dass wir einander haben“ op Platt

(Mel. von Manfred Siebald):

 

Goot, dat een den annern biestoht,

goot, dat een den annern süht.

Swooret, Freud, dat Leben deelen –

een geiht met den annern mit.

Goot, dat wi nich een bi een sünd,

goot, de Kries, de sluut sick nich.

Goot, dat Gott, vun den wi reden

heer in unse Mitten is.

 

1. Keeneen, de blots jümmer redet,

keeneen, de blots jümmer hört,

jeedet Swiegen, jeedet Hören,

jeedet Woort hedd sienen Wert.

Keeneen is blots wedderbörstig,

keeneen passt sick jümmer an.

Stried un Freeden, Lasten draagen

kitten uns all fast tosam’n.

 

2. Keeneen, de blots jümmer jubelt,

keeneen, de blots jümmer weent.

Goode Tieden, leege Tieden -

Gott hedd uns dorin vereent.

Keeneen dreegt blots jümmer anner,

keeneen is blots jümmer Last.

Jeedeen wurd al ofteens holpen.

Jeedeen hedd för anner Kraft.

 

3. Keeneen is blots jümmer swack,

un keeneen hedd för allens Kraft.

Jeedeen kunn met Gott sien’ Gaben

dat doon, wat keen anner schafft.

Keeneen, de noch allens bruukt,

un keeneen schafft’s alleen för sick.

Jeedeen lebt ook vun de annern,

jeedeen maakt de annern riek.

 

Alternative för een Hochtied:

 

Goot, dat een den annern leew hedd,

goot, dat een den annern süht.

Swooret, Freud, dat Leben deelen –

een geiht met den annern mit.

Goot, dat wi nich een bi een sünd,

goot, de Kries, de sluut sick nich.

Goot, dat Gott, vun den wi reden

heer in unse Mitten is.

 

1. Keeneen, de blots jümmer redet,

keeneen, de blots jümmer hört,

jeedet Swiegen, jeedet Hören,

jeedet Woort hedd sienen Wert.

Keeneen is blots wedderbörstig,

keeneen passt sick jümmer an.

Stried un Freeden, Lasten draagen

kitten faster blots tosam’n.

 

2. Keeneen, de blots jümmer jubelt,

keeneen, de blots jümmer weent.

Goode Tieden, leege Tieden -

Gott hedd uns doardörch vereent.

Keeneen dreegt blots jümmer anner,

keeneen is blots jümmer Last.

Jeedeen wurd al ofteens holpen.

Jeedeen hedd för anner Kraft.

 

3. Keeneen is blots jümmer swack,

un keeneen hedd för allens Kraft.

Jeedeen kunn met Gott sien’ Gaben

dat doon, wat keen anner schafft.

Keeneen, de noch allens bruukt,

un keeneen schafft’s alleen för sick.

Jeedeen lebt ook vun de annern,

jeedeen maakt de annern riek.